Tagebuch London

Rio de Janeiro

von Ralph und Thorsten Bräumer
22. März 2001



Pünktlich um 11:30h kommen wir bei strömendem Regen am an. Nach dem Check-In bleibt noch genügend Zeit, um ein wenig Geld für die kommenden 8 Stunden Aufenthalt in London zu wechseln. Um 14:00h landen wir in London Heathrow und fahren mit der Picadelli-Linie in die City. Von der laufen wir zum und dem Queen Victoria Memorial. Wir fahren weiter bis zur U-Bahn-Haltestelle Westminster und erkunden zu Fuß den , das Parlamentsgebäude, laufen über die Westminster Bridge zum (Riesenrad), County Hall und anschließend zurück zur Westminster Abbey. Dort steigen wir zum Sightseeing in einen Doppeldeckerbus, der uns quer durch die Stadt kutschiert. Anschließend fahren wir mit der Tube (so wird die Metro in London genannt) zum Tower Hill. Inzwischen ist es dunkel geworden, und wir laufen weiter zum London Tower und über die . Inzwischen ist es schon 19:00h, und wir suchen eine Verbindung mit der „Tube" zum Flughafen London Gatwick. Wir stellen fest, dass wir den Zug nehmen müssen und somit an den Bahnhof Victoria Station zurück fahren müssen. Da unser Flug erst in 3 Stunden geht, entschließen wir uns, einen oben offenen zu nehmen und so auf dem Rückweg noch London bei Nacht zu erleben. Der Bus fährt jedoch in eine völlig andere Richtung, und es ist kurz vor 20:00h, bis wir am Bahnhof ankommen. Wir kaufen schnell das Bahnticket und rennen an den Zug, der schon losfahren will. Der Bummelzug benötigt 50 Minuten, wobei wir nicht einmal sicher waren, im richtigen Zug zu sitzen. Um 21:00h am Flughafen bleibt uns noch genügend Zeit, um eine Kleinigkeit zu essen, bis wir beim Boarding feststellen, dass wir im Süd-Terminal sind, unsere Maschine jedoch vom Nord-Terminal startet. Uns bleiben noch 15 Minuten, die sich angesichts der nur alle 7 Minuten zwischen den Terminals verkehrenden Magnetbahn und den kilometerlangen Gängen bis hin zum Gate 51 als recht dünn herausstellen. Damit nicht genug, wird Thorsten am Zollschalter auch noch kontrolliert. Unbeeindruckt von der Dringlichkeit der Sache nimmt der Beamte seelenruhig Faserproben vom Rucksack. In letzter Minute erreichen wir schweißgebadet unsere Maschine. Unsere Weltreise hätte schon am ersten Tag zu Ende sein können, denn einen Anschlussflug hätten wir diesen Monat nicht mehr bekommen.

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